Süddeutsche Zeitung - 2018. 04. 09.
| Nach der Parlamentswahl hält Ungarns rechtsnationaler Ministerpräsident Orban die Zügel unverändert fest in der Hand. Darko Vojinovic/AP Foto: Darko Vojinovic |
Triumph für Orban - Wählerauftrag: "Ungarn verteidigen" Direkt aus dem dpa-Newskanal
Budapest (dpa) - Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Auf seine rechtsnationale Fidesz-Partei entfielen 48,5 Prozent der Stimmen, teilte das Nationale Wahlbüro am frühen Morgen in Budapest mit. Fidesz könnte damit 134 Mandate im 199-sitzigen Parlament kontrollieren und würde so über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.
Orbán gewinnt Parlamentswahl deutlichDirekt aus dem Reuters-Videokanal
Budapest (dpa) - Deutlicher als erwartet hat der EU-kritische Regierungschef Viktor Orban die Parlamentswahl in Ungarn gewonnen. Auf seine rechtsnationale Fidesz-Partei entfielen 48,5 Prozent der Stimmen, teilte das Nationale Wahlbüro am frühen Morgen in Budapest mit. Fidesz könnte damit 134 Mandate im 199-sitzigen Parlament kontrollieren und würde so über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.
Orbán gewinnt Parlamentswahl deutlichDirekt aus dem Reuters-Videokanal
Das sichert dem 54-jährigen ungarischen Ministerpräsidenten eine weitere Amtszeit, womöglich sogar mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit.
Orban setzt sich bei Parlamentswahl in Ungarn durchDirekt aus dem dpa-Newskanal
Budapest (dpa) - Viktor Orban ist der Sieger der Parlamentswahl in Ungarn. Der EU-kritische Regierungschef und seine rechtsnationale Fidesz-Partei kommen auf 48,5 Prozent der Stimmen. Das teilte das Nationale Wahlbüro in Budapest am frühen Morgen mit. Fidesz könnte damit über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.
Seehofer gratuliert Orban und lobt Merkel-Reise in die USADirekt aus dem dpa-NewskanalMünchen (dpa)
Orban setzt sich bei Parlamentswahl in Ungarn durchDirekt aus dem dpa-Newskanal
Budapest (dpa) - Viktor Orban ist der Sieger der Parlamentswahl in Ungarn. Der EU-kritische Regierungschef und seine rechtsnationale Fidesz-Partei kommen auf 48,5 Prozent der Stimmen. Das teilte das Nationale Wahlbüro in Budapest am frühen Morgen mit. Fidesz könnte damit über eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit verfügen. Im Wahlkampf hatte Orban fast ausschließlich das Thema Migration angesprochen und die Europäische Union wegen ihrer Asylpolitik angegriffen.
Seehofer gratuliert Orban und lobt Merkel-Reise in die USADirekt aus dem dpa-NewskanalMünchen (dpa)
CSU-Chef und Bundesinnenminister freut sich über den Wahlsieg von Ungarns Regierungschef Viktor Orban. "Es ist ja wiederholt ein sehr deutlicher Wahlsieg. Ich werde ihm auch namens der CSU gratulieren", sagte Seehofer am Montag vor der Sitzung des CSU-Vorstands in München. Bilaterale Beziehungen zu anderen EU-Ländern seien immer wichtig, auch wenn es bei einzelnen Themen Meinungsunterschiede gebe. Seehofer warnte die EU vor einer "Politik des Hochmuts und der Bevormundung". Orban habe durch den Wahlsieg einmal mehr einen Vertrauensbeweis der Bevölkerung erhalten. "Nichts ist eine stärkere Bestätigung als der Erfolg an der Wahlurne."
Der Posterboy der KonservativenVideokolumne von Stefan Kornelius
Viktor Orbán wird immer mehr zur Symbolfigur für Europas Populisten. Er gilt als Muster dafür, wie man Konservativismus neu definieren kann. Das ist gefährlich.
EU-Spitzen richten mahnende Worte an Wahlsieger Orban
Direkt aus dem dpa-Newskanal
Brüssel (dpa) - Nach dem Wahlsieg der rechtsnationalen Fidesz-Partei in Ungarn haben die Spitzen der EU mahnende Worte an Ministerpräsident Viktor Orban gerichtet. EU-Ratspräsident Donald Tusk rief Orban in einem kurzen Glückwunschschreiben auf, eine konstruktive Rolle zu spielen, wenn es um den Erhalt der Einigkeit in der EU gehe. EU-Kommissionsüräsident Jean-Claude Juncker erinnerte Orban zudem an die gemeinsamen Werte der Europäischen Union. Orban hatte die EU immer wieder kritisiert. Seine Partei gewann die Parlamentswahl mit 48,8 Prozent der Stimmen unerwartet deutlich.
Orbán beflügelt Europas Rechtspopulisten
Historischer Sieg: Viktor Orbán lässt sich am späten Sonntagabend von Anhängern für seinen Wahlerfolg feiern.
(Foto: Leonhard Foeger/Reuters)
Nach dem klaren Sieg des seit 2010 regierenden Premiers fordert Kommissionschef Juncker von ihm, die Werte der EU zu achten. Innenminister Seehofer warnt Brüssel davor, Budapest zu bevormunden.
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Der Posterboy der Konservativen
Viktor Orbán wird immer mehr zur Symbolfigur für Europas Populisten. Er gilt als Muster dafür, wie man Konservativismus neu definieren kann. Das ist gefährlich.
Triumph des Spalters
Viktor Orbán führte einen Wahlkampf ohne Programm und mit dem Hirngespinst einer muslimischen "Invasion". Das war erfolgreich. Für die Europäische Union wird das Ungarn Orbáns zur großen Bedrohung.
Glückwünsche und andere Forderungen
In der EU wird der Sieg Orbáns mit gemischten Gefühlen bewertet. Schon bald könnte der Streit mit Budapest wieder eskalieren.
Wer die Folgen dieses Wahlsiegs ermessen will, dem hilft ein Blick auf die Gratulantenschar. Die Chefin des französischen Front National, Marine Le Pen, feierte den "großen und klaren Sieg" von Viktor Orbán in Ungarn, und auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders sprach von einem "exzellenten Ergebnis". Auf der anderen Seite beeilte sich aber auch der CSU-Politiker Manfred Weber, per Twitter seine Glückwünsche zu übermitteln. Er freue sich auf die Arbeit an "gemeinsamen Lösungen", schrieb der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im EU-Parlament.
Von Peter Münch, Budapest
Der Rechtspopulist Viktor Orbán hat höher gesiegt, als er selbst erwartet hatte. Ungarns Opposition hingegen steht vor einem Scherbenhaufen.
EU-Spitzen richten mahnende Worte an Wahlsieger Orban
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Brüssel (dpa) - Nach dem Wahlsieg der rechtsnationalen Fidesz-Partei in Ungarn haben die Spitzen der EU mahnende Worte an Ministerpräsident Viktor Orban gerichtet. EU-Ratspräsident Donald Tusk rief Orban in einem kurzen Glückwunschschreiben auf, eine konstruktive Rolle zu spielen, wenn es um den Erhalt der Einigkeit in der EU gehe. EU-Kommissionsüräsident Jean-Claude Juncker erinnerte Orban zudem an die gemeinsamen Werte der Europäischen Union. Orban hatte die EU immer wieder kritisiert. Seine Partei gewann die Parlamentswahl mit 48,8 Prozent der Stimmen unerwartet deutlich.
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